eCall auf Europa-Tour
Europaweiter Feldversuch: An Bord von drei BMW X6 soll das elektronische Notrufsystem eCall zeigen, dass es über alle Ländergrenzen hinweg zuverlässig funktioniert.
Im Ernstfall soll es Zeit sparen und Leben retten. Damit das auch zuverlässig funktioniert, haben der Entwickler NXP und seine Partner das europäische Notrufsystem eCall in einem Feldversuch auf eine Reise quer durch Europa geschickt. An Bord von drei BMW X6 ist es in Madrid, Athen und Helsinki gestartet. Nun fahren die Autos in gut zwei Wochen sternförmig auf Brüssel zu. Dabei setzt das Telematik-System immer wieder Test-Notrufe ab. Bei Verkehrsunfällen nämlich baut eCall automatisch eine Verbindung zur Notrufzentrale auf und überträgt dabei wichtige Unfalldaten. Zeitpunkt, GPS-Koordinaten des Unfallorts sowie optionale Informationen wie die Zahl der Insassen werde an eine Rettungsleitstelle übermittelt. Auch eine manuelle Auslösung des eCall ist möglich.
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Mit dem elektronischen Notruf kann das Eintreffen der Rettungskräfte nach einem Unfall um 40 bis 50 Prozent beschleunigt werden. So würde sich die Zahl der Verkehrstoten in Europa um 2500 jedes Jahr verringern. Weiterhin könnte durch die schnellere ärztliche Versorgung der Schweregrad von Verletzungen und 15 Prozent reduziert werden. Auch einen wirtschaftlichen Aspekt führen die eCall-Beteiligten ins Feld: Rund 26 Milliarden Euro könnten jährlich eingespart werden. Der "European eCall Trial" soll zeigen, dass der eCall unabhängig vom verwendeten Standard in den verschiedenen Ländern funktioniert und die Telematiklösung kompatibel ist mit dem von der EU vorgegebenen Standard. Die Europäische Union treibt die Einführung des eCalls für alle Neuwagen voran. Ab 2013 sollen alle neuen Fahrzeuge standardmäßig mit eCall ausgestattet werden. Auf dem Pariser Autsalon 2010 wurde BMW für das Sicherheitssystem BMW Assist Advanced eCall bereits von EuroNCAP ausgezeichnet. Siehe auch:
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